Erfolgsstory und holpriger Start: 

Fotografie, Ausrüstung und Durchhaltevermögen!

Von Anfangsschwierigkeiten zu fotografischem Triumph: Die Geschichte eines Gründers

Verfasst im Juni von Michael Bihlmayer


Servus aus Bayern! Mein Name ist Michael, und ich möchte euch heute meine aufregende Reise als Berufsfotograf und Gründer von Bihlmayer Media näherbringen. Lasst mich mit euch in die Vergangenheit reisen, als ich noch ein junger Azubi war, meine Kamera ein simples Handy und mein Blitzlicht eine Taschenlampe mit Reflektor war. Meine ersten Modelle waren meine Freunde, die sich bereitwillig vor meiner Linse positionierten. Die Kulissen, die ich benutzte, waren zusammengesetzt aus Holzbrettern, die ich kostengünstig im Baumarkt und Gegenständen, die ich auf einem Flohmarkt erstanden hatte.

Kamera Objektiv zerlegt in Einzelteile. Objektivdeckel und Sonnenschutz. Die Kameralinse ist zu sehen.

Vom Handy und Taschenlampe zur Berufsfotografie – Meine Inspirierende Reise 


Warum teile ich diese bescheidenen Anfänge? Nun, weil ich fest daran glaube, dass jeder Fotograf einmal klein anfängt. Der Weg in die Welt der Fotografie kann steinig sein, und die Kosten für professionelle Ausrüstung können entmutigend wirken. Fotografie ist viel mehr als nur das Drücken des Auslösers. Sie erfordert Kreativität, Engagement und Einfallsreichtum.

 

Welche Tipps und Tricks sollte ich als Fotograf beachten, um gute Fotos zu machen und typische Anfängerfehler zu vermeiden?

 

- Disziplin und Engagement über Technik: Zu Beginn eurer Reise sind Disziplin, Ehrgeiz und harte Arbeit wichtiger als teure Ausrüstung. Ihr könnt erstaunliche Ergebnisse erzielen, selbst mit begrenzten Mitteln, wenn ihr leidenschaftlich bei der Sache seid.

 

- Erst kaufen, wenn ihr das Geld habt: Wartet, bis ihr das Budget für die gewünschte Ausrüstung habt, anstatt euch auf Ratenkäufe einzulassen. Auf diese Weise vermeidet ihr doppelte Ausgaben und finanzielle Probleme; denn wer billig kauft, kauft zweimal.

 

- Investiert in Bearbeitungssoftware: Gute Bildbearbeitungssoftware ist ein Schlüssel zur Fotografie. Die Beherrschung eines Programms erfordert Zeit und Übung. Beginnt daher gleich mit einer leistungsstarken Software, sobald du besser geworden bist, brauchst du sowieso die Software.

 

- Kennt eure Kamera: Fotografie ist mehr als das Betätigen des Auslösers. Lernt eure Kamera in- und auswendig, um die volle Kontrolle über eure Aufnahmen zu haben. Schaut euch Videos an, lest die Anleitung, probiert euch aus.

 

- Überwindet Kritik: Lasst euch nicht von negativem Feedback entmutigen. Kreative Ideen werden oft missverstanden, besonders von denen, die den Blick für das Besondere nicht haben.

 

- Sichert eure Arbeit: Investiert in einen zuverlässigen Computer und eine externe Festplatte, um eure kostbaren Bilder und Projekte zu schützen. Macht Sicherungskopien, raucht eine Festplatte ab, ist eure Arbeit umsonst gewesen.

 

- Die Wahl des richtigen Objektivs: Achtet darauf, nicht nur die Kamera, sondern auch das passende Objektiv für eure speziellen Bedürfnisse zu haben. Befasst euch mit den verschiedenen Objektiven und schaut, was zu euch und euren Aufnahmen passt.

 

- Planung und Kreativität: Setzt euch hin, erstellt Skripte, brainstormt und plant jede Aufnahme sorgfältig. So werden eure Bilder einzigartig, kreativ und heben sich von anderen ab, die nur "abdrücken".

 

- Licht ist der Schlüssel: Die richtige Beleuchtung ist unerlässlich in der Fotografie, weil sie eure Bilder zum Leben erweckt. Schattierungen, Kontraste, besucht Seminare, auf denen ihr Lichtsetzung lernt.

 

- Details und Dekoration: Achtet darauf, dass eure Objekte sauber, gut vorbereitet und richtig platziert sind, um Zeit bei der Nachbearbeitung am Computer zu sparen.

 

- Gib nicht auf: Selbst wenn die ersten Verkäufe ausbleiben, haltet an euren Träumen fest. Erfolge kommen oft verzögert, und ein beeindruckendes Portfolio ist der Schlüssel zum Erfolg in der Fotografie.


Glühbirne Symbol Idee und Kreativität

Ein Bild ohne Kreativität ist wie ein Gesicht ohne Ausdruck, es verliert seine Faszination. Meistere die Kunst der Fotografie und lass deine Bilder sprechen.

Kameraobjektiv in einer Hand

Beherrsche deine Kamera, denn der Automatikmodus ist zwar bequem, aber wie ein Flugzeug im Autopilot – du verpasst die wahren Abenteuer der Fotografie.

Laptop und Hany auf einem Tisch

Investiere in hochwertiges Equipment, wie ein erfahrener Arzt auf präzise Instrumente schwört – der Unterschied zwischen gut und hervorragend.

Aber wie sieht der Weg zur Erfüllung dieser Träume aus? Lasst mich euch meine eigene Geschichte erzählen, die von Entbehrungen, aber auch von unerschütterlichem Willen geprägt ist. Ich war viele Jahre lang einem 40-Stunden-Job nachgegangen und verfolgte meinen Traum der Fotografie nebenher, nach meiner Arbeit. Meine Augenringe hatten selbst schon Augenringe, meine Partnerschaft litt, und ich hatte kaum Zeit für Freunde, Familie und Freizeit. Fotografie war allgegenwärtig - ob auf dem Arbeitsweg oder beim Einkaufen. Ich sah in jeder Situation ein Motiv.

Nach einer holprigen Zeit begannen Einnahmen aus dem Verkauf meiner Fotos an Agenturen zu fließen. Da ich noch von meinem Hauptjob lebte, konnte ich nach und nach meine eigene Kamera und Ausrüstung erwerben. Ich arbeitete noch härter, knüpfte Kontakte und konnte schließlich bei verschiedenen Unternehmen Stockfotos erstellen, welche ich in meinem Portfolio zum Kauf anbot. Meine Ausrüstung wuchs, ich konnte mir endlich etwas Vernünftiges kaufen, hatte mehrere Objektive und war bereit für jede Herausforderung, die die Fotografie mir bot.

Mein Schlüsselerlebnis kam während eines Aufenthalts in Island. Dort traf ich einen jungen Mann, der seine Leidenschaft für Buggys in ein erfolgreiches Unternehmen für Buggy Touren verwandelt hatte. Seine Geschichte war ein Weckruf. Er hatte Jahre auf einem Fischkutter verbracht und sich jeden Tag zur Arbeit gequält, er sprach wortwörtlich "es kotzte mich an". Doch seine Leidenschaft für Buggy Touren trieb ihn an, seinen eigenen Weg zu gehen. Er wagte es, gründete sein eigenes Unternehmen und fand schließlich Erfolg und Glück.

Diese Begegnung war mein persönlicher Wendepunkt. Ich kündigte meinen Hauptjob und fokussierte mich ganz auf meine Arbeit als Fotograf. Was einst als Hobby begann, wurde schließlich zu meinem Beruf. Mein erster großer Meilenstein war die Einstellung meines ersten Mitarbeiters. Ich hatte es geschafft, und ich war stolz auf das, was ich erreicht hatte.

Die Botschaft, die ich euch heute mitgeben möchte, ist simpel: Alles, was ihr benötigt, ist ein Ziel. Disziplin, Engagement und harte Arbeit sind in den Anfangsjahren viel mehr wert als teure Ausrüstung. Beginnt klein, investiert in Wissen und Kreativität und lasst euch nicht von Rückschlägen entmutigen. Eure Ausrüstung wird mit der Zeit wachsen, wenn ihr eure Leidenschaft und euren Traum verfolgt. Letztendlich ist eure Hingabe und euer Wille, eure Träume zu leben, in der Fotografie genauso wichtig wie in jedem anderen Bereich des Lebens.

Eure Geschichte kann genauso inspirierend sein wie meine. 

Alles, was ich hatte, war ein Traum! 

Eure Reise als Fotograf beginnt jetzt!


Ich hoffe, dir hat mein Blogbeitrag gefallen und du hast etwas Neues gelernt. Wenn du Fragen oder Anregungen hast, kannst du gerne unser Kontaktformular nutzen. Ich freue mich immer über Feedback. Bis zum nächsten Mal, Michael von www.bihlmayer-media.com 

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